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Kaum zu glauben aber wahr:

Farah war heute superlieb! Sie ließ sich problemlos halten und ist sehr konzentriert getrabt! Und das, obwohl nur Svana und Filou zu

Frech? Ich? Niemals! Du musst mich verwechselt haben!!
Frech? Ich? Niemals! Du musst mich verwechselt haben!!

ihrem persönlichen Begleitschutz mitgegangen sind! Galoppiert sind wir nur bei der dritten und der fünften Galoppstrecke, bei den anderen wollte Farah gar nicht unbedingt!

Warum es auf einmal fünf Galoppstrecken gibt? Nein, die Runde ist nicht größer geworden, wir sind zur Feier des Tages nach der kleinen Runde noch Pilz-rechts gegangen! Eine Premiere für Farah, zumindest mit Reiter. Zu Fuß sind wir diese Runde in dem Winter als sie zu uns kam häufig gegangen, da die andere Runde zu matschig war.

Vor der sechsten Galoppstrecke war Farah ein bisschen aufgeregt und sprang plötzlich ohne Grund und Vorwarnung los. Glücklicherweise ließ sie sich aber problemlos wieder zum Schritt durchparieren und trabte danach sehr gemütlich mit mir den Berg hoch!

Farah wird frech

Nach den letzten überaus vorbildlichen Runden war es heute mal wieder Zeit ordentlich die Sau raus zulassen. Oder besser gesagt das völlig unerzogene und freche Pony. Bereits an der ersten Galoppstrecke, die Farah normalerweise zum gemütlichen Warmwerden nutzt, ließ sie sich kaum halten und sah es gar nicht ein im Schritt zu gehen.

„Was soll das denn?! Gestern durfte ich auch rennen! Also los!“

Weißt du was? Ab heute bin ich mal der Chef!!!
Weißt du was? Ab heute bin ich mal der Chef!!!

„Farah, Farah! Du ziehst völlig falsche Schlüsse! Gestern durftest du nicht rennen, sondern ruhig galoppieren und das auch nur, nachdem du ordentlich Schritt und Trab gegangen bist!“

Sei doch nicht immer so streng! Wer braucht denn bitte Schritt und Trab?! Das ist doch was für Anfänger!!“

„So, findest du? Ich würde eher sagen unkontrolliertes und vollkommen kopfloses Rasen ist was für Anfänger! Das kann nämlich jeder!“

„Hmmpf! Aber ich will laufen!!“

„Dann beruhig dich bitte und geh ordentlich Schritt! Dann können wir auch gleich schneller reiten!“

„Nein, ich will nicht langsamer gehen! Ich will schneller!“ Farah benahm sich ein bisschen wie ein kleines Kind. Ein unerzogenes kleines Kind.

Das konnte natürlich nicht so bleiben. Also bin ich nach einer diskussionsreichen Trabstrecke abgestiegen und habe Farah geführt. Wir mussten erst einmal wieder klären wer hier der Chef ist.

Farah begann recht bald mich anzupöbeln, sobald ihr etwas nicht gepasst hat. Und im Grunde genommen traf das auf so ziemlich alles zu, was ich von ihr verlangt habe. Sie wollte nicht stehen bleiben, wollte nicht neben mir sondern zwei Schritte vor mir gehen und sah es gar nicht ein, warum dies eine Schrittstrecke sein sollte. Trab war doch viel schöner!

Schau mich an! Schau mich ganz fest an! ... Ich darf jetzt laufen!
Schau mich an! Schau mich ganz fest an! … Ich darf jetzt laufen!

Immer wieder schlug sie ihren Kopf heftig gegen meinen Arm und rempelte mich an. Daraufhin habe ich ihren Kopf von mir weggeschubst und sie rückwärts gehen lassen. So lange bis sie sich wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte und wir weitergehen konnten.

Die zweite Galoppstrecke haben wir zur Abwechslung auch mal nur im Schritt zurückgelegt. Farah hat sich natürlich sehr gefreut und hat an den Zügeln gezogen wie eine Verrückte, doch mit viel Anhalten und rückwärts richten habe ich mich schließlich durchgesetzt.

Bei den letzten beiden Galoppstrecken sind wir auch wieder getrabt und galoppiert. Abgesehen von ein paar Remplern war Farah sehr ruhig und folgsam!

Rasende Farah

Wie bitte? Was bitte? Vernünftig soll ich laufen?!
Wie bitte? Was bitte? Vernünftig soll ich laufen?!

Zwei Runden durften wir heute mitgehen! Da ließ Farah sich natürlich nicht lange bitten und ging nach einer sehr ordentlichen und ruhigen ersten Runde in der zweiten sogar mit mir vor!

Die erste Galoppstrecke war ihr noch etwas unheimlich, sie musste erst einmal testen, wie es sich so aus der Pole-Position startet. Es gefiel ihr wohl sehr gut, denn bei der zweiten Galoppstrecke wollte sie richtig Gas geben. Schade nur, dass ich da auch noch ein Wörtchen mitzureden hatte und von ihr verlangte, ganz brav erst im Schritt, dann im Trab und schließlich im Galopp zu gehen.

Momentan trainieren wir ganz fleißig ruhig anzugaloppieren. Denn Farah freut sich so sehr, wenn sie rennen darf, dass sie die ersten Schritte völlig unkontrolliert losprescht und sich nur sehr ungerne bremsen lässt. Trotzdem fällt sie dann meist in einen vernünftigen Arbeitsgalopp.

Pilz-links

Wir sind heute nach langer Zeit mal wieder eine größere Runde mit geritten! Zuletzt sind wir diese Runde vor Farahs verletzungsbedingter Pause zu Fuß mitgegangen. Sie sollte zum einen die Runde kennenlernen und zum anderen verstehen, dass auch hier Regeln gelten und sie nicht einfach wie bekloppt losrennen kann.

Die erste Galoppstrecke funktionierte super, Farah wartete geduldig und galoppierte schließlich sehr kontrolliert.

Vor der zweiten ganz langen Galoppstrecke trat Felix sich plötzlich in die Zügel, sodass seine Trense riss. Glücklicherweise waren die Ponys so ruhig und gut erzogen, dass keines lospreschte und auch Felix ruhig wartete, bis Angelika kam und sich der kaputten Trense annehmen konnte.

Hey!! Mein Grashalm! Du Dieb!
Hey!! Mein Grashalm! Du Dieb!

Ich durfte derweil Svana festhalten, was die beiden großen Zicken sehr gefreut hat.

„Hey!! Die hat mir den Grashalm weggeschnappt! Das war meiner!“, empörte Farah sich mit angelegten Ohren.

„Deiner?! Ich schnapp dir gleich noch viel mehr weg! Ja genau! Verzieh dich ruhig!“ Auch Svanas Ohren waren kaum noch als solche zu erkennen.

„Haha! Ich habe eine Idee! Ich schleiche mich hinten um dich rum und wenn du gerade nicht guckst, fresse ich dir das ganze Grasbüschel weg!“, plante Svana sorgfältig. Leider hatte sie nicht bedacht, dass ich ja die Zügel in der Hand hielt und meinen Körper leider nicht so einfach um 360° drehen konnte.

Gras? Gras? Gras? Hab ich da etwa eben Gras gehört??!
Gras? Gras? Gras? Hab ich da etwa eben Gras gehört??!

Während ich noch meine Arme und die Zügel entknotete ging Svana bereits zum Angriff über und riss Farah das Grasbüschel aus dem Mund. Die war natürlich alles andere als begeistert, drehte sich ruckartig um und schnappte nach Svanas Hals.

„Haha! So kriegst du mich nicht! Ich bin nämlich vi…“

Glücklicherweise hatte Angelika Felix Trense repariert und konnte ihr freches Pony wieder übernehmen. Farah legte noch einmal drohend die Ohren an, ließ sich aber ganz gut zurückhalten.

Am Anfang der langen Galoppstrecke ging Farah brav im Schritt und Trab, doch als ich ihr erlaubte zu galoppieren preschte sie los. Wir brauchten einige Meter, bis wir uns auf einen wohl temporierten Galopp geeinigt hatten. Nach der Kurve trabten wir ein Stück, dann bin ich abgestiegen und wir sind zu Fuß weitergerannt. Farah blieb verhältnismäßig ruhig an meiner Seite, sowohl im Trab, als auch im Galopp, obwohl sie gerne viel schneller gerannt wäre.