Schulausflug

FlockeNoch keine Idee für einen Sommerausflug mit der Klasse oder der Schul-AG? Da kann ich euch helfen! Wie wäre es einfach mit einem unvergesslichen Pony-Erlebnis? Nun wollt ihr bestimmt ein Beispiel hören. Bitte:

An einem der schönen Sommertage letzte Woche bekamen wir Besuch von einer Grundschul-AG. Zehn Mädchen zwischen 8 und 10 Jahren wollten gerne die Ponies kennen lernen und natürlich reiten. Sie kamen recht früh, aber glücklicherweise war dies der Kurzstundentag an unserer Schule und wir hatten schon um 12 Uhr Schluss. So konnten wir Angelika unterstützen. Das war sehr gut, denn viele Kinder waren mit den Ponies noch völlig überfordert.

HufeauskratzenEinige hatten große Angst, andere waren kaum zu bremsen. Dementsprechend haben wir die Ponies verteilt. Vor Flöckchen braucht schließlich keiner Angst zu haben. Und auch Felix ist die Ruhe selbst. Einigen Kindern habe ich gezeigt, wie sie die Hufe auskratzen können. Sie waren sehr erstaunt, wie hart so ein Huf ist, und ein Mädchen meinte, sie hätte noch nie einen Huf angefasst.

Endlich ging es dann los. Ich habe Manni und Lisa geführt, da wir recht wenige Führer waren. Aber wozu habe ich zwei Hände? Als wir vom Hof runtergeritten sind und gerade in den Wald kamen, fragte mich eins der Kinder überrascht: „Ist das ein Wald?!“ „Klar“, habe ich geantwortet. „Siehst du die vielen Bäume hier?“ Doch, die hatte sie dann auch gesehen. Das war vermutlich ein Fall von: „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.“

Jedenfalls wollten meine beiden Mädels unbedingt traben. Sie haben gejubelt und gelacht und hatten viel Spaß, bei der holprigen Gangart des Ponies.

Ausritt in den WaldAndere Kinder waren immer noch ängstlich und eingeschüchtert. Aber da hilft unser tolles „Angstloch“ mitten im Wald. Wenn wir daran vorbeikommen nehmen wir den Kindern ihre ganze Angst weg und schmeißen die Angst in das Loch. Und das funktioniert tatsächlich. Denn die Kinder, die hinterher zurück auf den Hof reiten, sind alle fröhlich und lachen und haben sich in ihre Ponies verliebt. Sie sind höchstens ein wenig traurig, dass der Ausritt schon vorbei ist.

Geschrieben von Annabelle, 16